Behand­lungs­be­rei­che

Unse­re Ergo­the­ra­pie setzt ganz­heit­lich an!
Ein intak­tes leis­tungs­fä­hi­ges Gehirn ist für jeden Men­schen die zen­tra­le Res­sour­ce, um selbst­be­stimmt und zufrie­den leben zu kön­nen. Es ist eine zen­tra­le Vor­aus­set­zung, um die All­tags­an­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen. Das Team der Pra­xis für Ergo­the­ra­pie & Hirn­leis­tungs­trai­ning setzt an die­ser Stel­le an und bil­det den Fokus der täg­li­chen Arbeit auf der Spe­zia­li­sie­rung der Fach­be­rei­che Neu­ro­lo­gie und Psych­ia­trie.
Pati­en­ten, die nach Schlag­an­fall, Demenz und Depres­si­on ihre Kom­pe­ten­zen ver­lo­ren haben und wie­der­erlan­gen bzw. erhal­ten möch­ten, wer­den mit­hil­fe von abge­stimm­ten Behand­lungs­me­tho­den und medi­zi­ni­schen Behand­lungs­ge­rä­ten und auf die­sem Weg kom­pe­tent beglei­tet.

Hand Koordinationstraining

Ergo­the­ra­pie in der Neu­ro­lo­gie

Wenn plötz­lich alles anders ist!
Mit einer Krank­heit wie M. Par­kin­son oder einem Zustand nach Schlag­an­fall sieht man das Leben plötz­lich aus einer ganz ande­ren Per­spek­ti­ve. Mit geziel­ten Bewe­gun­gen, moto­ri­schen Auf­ga­ben und kogni­ti­vem Trai­ning ver­su­chen wir Ihren aktu­el­len Gesund­heits­zu­stand zu sta­bi­li­sie­ren und zu ver­bes­sern.

Anwen­dungs­ge­bie­te

  • Schlag­an­fall
  • Mul­ti­ple Skle­ro­se
  • Mor­bus Par­kin­son
  • Schä­del-Hirn-Ver­let­zun­gen
  • Ver­let­zun­gen am Rücken­mark
  • Tumo­re

Ergo­the­ra­peu­ti­sche Zie­le

  • Wie­der­her­stel­lung von All­tags­kom­pe­ten­zen
  • Kom­pen­sa­ti­on ver­lo­ren­ge­gan­ge­ner Funk­tio­nen, Erler­nen von Ersatz­funk­tio­nen
  • Ver­bes­se­rung und Erhalt der Beweg­lich­keit, Mobi­li­tät und Fort­be­we­gung
  • Ver­bes­se­rung der Arm-Hand-Funk­ti­on / Fein­mo­to­rik
  • Ver­bes­se­rung der Fein­mo­to­rik
Bild eines Laufbands

Neu in unse­rer Pra­xis: Lauf­band-The­ra­pie

Wer gehen ler­nen möch­te, muss gehen

Die Lauf­band-The­ra­pie bie­tet in jeder Pha­se der Reha­bi­li­ta­ti­on neu­ro­lo­gi­scher und ger­ia­tri­scher Pati­en­ten vie­le Umset­zungs­mög­lich­kei­ten. Je nach Zustand und Fort­schritt wird die The­ra­pie indi­vi­du­ell auf die Bedürf­nis­se des Pati­en­ten ange­passt.

Anwen­dungs­ge­bie­te

  • Gang­ana­ly­se und Gang­trai­ning
  • Tonus­re­gu­la­ti­on bei Spas­ti­zi­tät oder Hypo­to­nus
  • Ver­bes­se­rung der Koor­di­na­ti­on des Gleich­ge­wichts
  • Aus­dau­er­trai­ning Gehen und Lau­fen
  • Belas­tungs­ge­rät für Leis­tungs­tests
Senioren beim Koordinationstraining

Ergo­the­ra­pie bei Demenz

Wenn das Altern von Ver­lust beglei­tet wird!
Wir ste­hen Ihnen als kom­pe­ten­tes Team zur Sei­te:

  • ver­schie­de­ne the­ra­peu­ti­sche Inter­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten für alle Krank­heits­sta­di­en
  • Bera­tung und Ori­en­tie­rungs­hil­fen für Betrof­fe­ne und Ange­hö­ri­ge
  • Hin­ter­grund­wis­sen: „Rech­te und Geset­ze“
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on und Umgang mit demen­zi­ell erkrank­ten Men­schen
  • kogni­ti­ve und psy­cho­mo­to­ri­sche Akti­vie­rung

Anwen­dungs­ge­bie­te

  • Demen­zi­el­le Erkran­kun­gen wie Mor­bus Alz­hei­mer
  • Schlag­an­fall, Mul­ti­ple Skle­ro­se, Mor­bus Par­kin­son
  • Dege­ne­ra­ti­ve und rheu­ma­ti­sche Erkran­kun­gen
    des Mus­kel- und Ske­lett­sys­tems
  • Depres­sio­nen

Ergo­the­ra­peu­ti­sche Zie­le

  • Ver­bes­se­rung und Erhalt der Selbst­ver­sor­gung
  • Sturz­pro­phy­la­xe
  • Ver­bes­se­rung und Erhalt in der zwi­schen­mensch­li­chen
    Kom­mu­ni­ka­ti­on / Inter­ak­ti­on
  • Trai­ning von All­tags­kom­pe­ten­zen
  • Ange­hö­ri­gen­be­ra­tung
Sureya Niemeyer an einem Laptop

Ergo­the­ra­peu­ti­sches Hirn­leis­tungs­trai­ning

Macht Ihr Gehirn wie­der fit!
Sind Sie ver­gess­lich? Ver­le­gen Sie Gegen­stän­de? Demenz? Machen Sie klei­ne Feh­ler im All­tag? Einen gro­ßen Bau­stein in unse­rer ergo­the­ra­peu­ti­schen Arbeit bil­det das Hirn­leis­tungs­trai­ning, wel­ches in Ein­zel- und Grup­pen­the­ra­pie durch­ge­führt wird.

Hirn­leis­tungs­trai­ning

  • mit star­kem Rea­li­täts- und Bio­gra­fie­be­zug
  • mit spe­zi­el­len und indi­vi­du­ell adap­tier­ten Pro­gram­men
  • am PC mit spe­zi­el­ler The­ra­pie­soft­ware
  • neu­ro­psy­cho­lo­gisch ori­en­tier­tes HLT

Ergo­the­ra­peu­ti­sche Zie­le

  • Ver­bes­se­rung der Ori­en­tie­rung zu Raum, Zeit und Per­son
  • Stei­ge­rung, Opti­mie­rung und Erhalt der kogni­ti­ven Leis­tungs­fä­hig­keit
  • Psy­chi­sche Sta­bi­li­sie­rung und Akti­vie­rung
  • Stär­kung sozio-emo­tio­na­ler Kom­pe­ten­zen
  • Ange­hö­ri­gen­be­ra­tung

Spe­zi­el­les Grup­pen­an­ge­bot

  • Gedächt­nis­trai­ning durch Bewe­gungs­schu­lung
  • Gym­nas­tik für die grau­en Zel­len
  • Sturz­pro­phy­la­xe mit Bewe­gung und Spaß (STuBS)
Ergotherapeutische Übungen

Ergo­the­ra­pie in der Psych­ia­trie

Psy­che, Geist und Emo­tio­nen kom­men in Balan­ce!
Wer unter psy­chi­schen Stö­run­gen oder Krank­hei­ten lei­det, nimmt die Welt und den eige­nen Platz dar­in ver­än­dert wahr. Rea­li­täts­ver­lust, Ängs­te und Selbst­zwei­fel gefähr­den sozia­le Bezie­hun­gen und machen einen nor­ma­len All­tag oft unmög­lich.
Ergo­the­ra­pie ist ein guter Weg, Selbst­be­wusst­sein, Wahr­neh­mung und Lebens­kraft zu stär­ken – und damit auch Kör­per und See­le.

Anwen­dungs­ge­bie­te

  • Depres­sio­nen
  • Zwangs- und Angst­stö­run­gen
  • Bipo­la­re Stö­run­gen / Manisch-depres­si­ve Stö­run­gen
  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Stö­run­gen
  • Such­ter­kran­kun­gen

Ergo­the­ra­peu­ti­sche Zie­le

  • Psy­chi­sche Sta­bi­li­sie­rung und Akti­vie­rung
  • Ver­bes­se­rung von Antrieb, Moti­va­ti­on und Vita­li­tät
  • Ver­bes­se­rung der Selbst- und Fremd­wahr­neh­mung
  • Stär­kung sozio-emo­tio­na­ler Kom­pe­ten­zen, Kon­takt-Inter­ak­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit
  • Ver­bes­se­rung der Kon­flikt­fä­hig­keit, Angst­be­wäl­ti­gung

Spe­zi­el­les Grup­pen­an­ge­bot

  • Ent­span­nungs­the­ra­pie (Auto­ge­nes Trai­ning / Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung)
  • Stress­trai­ning
  • Sozia­les Kom­pe­tenz­trai­ning
Orthopädische Übungen

Ergo­the­ra­pie in der Ortho­pä­die

Bewe­gung neu ler­nen!
Wenn Sie nach Unfall oder Krank­heit kör­per­lich ein­ge­schränkt sind, kann Ihnen der eige­ne Kör­per plötz­lich fremd erschei­nen. Gemein­sam mit uns ler­nen Sie Ihren Kör­per neu ken­nen:
Erkun­den Sie vor­han­de­ne Fähig­kei­ten, nähern Sie sich behut­sam Ihren Gren­zen — und erwei­tern Sie Ihre Mög­lich­kei­ten durch geziel­tes Trai­ning.

Anwen­dungs­ge­bie­te

  • Beschwer­den der Wir­bel­säu­le
  • Schul­ter-, Arm- und Han­der­kran­kun­gen
  • Akti­ve und pas­si­ve Bewe­gungs­stö­run­gen
  • Dege­ne­ra­ti­ve Gelenk­er­kran­kun­gen aus dem rheu­ma­ti­schen For­men­kreis (Arthro­se)

Ergo­the­ra­peu­ti­sche Zie­le

  • Wie­der­her­stel­lung der best­mög­li­chen Beweg­lich­keit
  • Ver­bes­se­rung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit
  • Schmerz­re­duk­ti­on
Kinder auf einem Übungsgerät

Ergo­the­ra­pie in der Päd­ia­trie

Wenn Kin­der anders sind! (Kin­der­heil­kun­de)
Das Leben Ihres Kin­des fin­det in vie­len unter­schied­li­chen Wel­ten statt: Bewe­gung und Koor­di­na­ti­on, Far­ben und For­men, Räu­me und Dimen­sio­nen, Zah­len und Buch­sta­ben. Wenn sich Ihr Kind in einer die­ser Wel­ten nicht zurecht­fin­det, kann Ergo­the­ra­pie die rich­ti­ge Ori­en­tie­rungs­hil­fe sein.

Die­se Pro­ble­me gehen wir aktiv mit Ihnen an:

  • Sen­so­ri­sche Inte­gra­ti­ons­stö­run­gen (ves­ti­bu­lär, tak­til, pro­prio­zep­tiv)
  • Wahr­neh­mungs­stö­run­gen (visu­ell, audi­tiv, kör­per­lich)
  • Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen (moto­risch, geis­tig, sprach­lich, emo­tio­nal, sozi­al)
  • Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten (z.B. selbst- oder fremd­schä­di­gen­des Ver­hal­ten, extre­me Schüch­tern­heit)
  • ADS / ADHS
  • Grob- und Fein­mo­to. Koor­di­na­ti­ons­stö­run­gen
  • Geis­ti­ge und kör­per­li­che Behin­de­run­gen

Ergo­the­ra­peu­ti­sche Zie­le

  • Ver­bes­se­rung der Auf­merk­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on
  • För­de­rung der audi­tiven visu­el­len Wahr­neh­mungs­ver­ar­bei­tung
  • För­de­rung der Auf­merk­sam­keits-und Kon­zen­tra­ti­onleis­tung
  • Ver­bes­se­rung der sen­so­mo­to­ri­schen Ent­wick­lung
  • För­de­rung der fein- und gra­pho­mo­to­ri­schen Fähig­kei­ten
  • Eltern­be­ra­tung

Hand­the­ra­pie

Wir arbei­ten Hand in Hand mit Ihnen!
Die Hand­the­ra­pie ver­bin­det ergo­the­ra­peu­ti­sche und phy­sio­the­ra­peu­ti­sche Behand­lungs­tech­ni­ken mit dem Ziel, Funk­ti­ons­stö­run­gen zu ver­hin­dern, Funk­tio­nen wie­der­her­zu­stel­len oder das Fort­schrei­ten einer Krank­heit auf­zu­hal­ten.
Durch die Hand­the­ra­pie soll die Beweg­lich­keit wie­der her­ge­stellt, die Mus­ku­la­tur gekräf­tigt, das Tas­ten und Spü­ren zur Auf­nah­me und Wei­ter­lei­tung von äußer­li­chen Rei­zen wie­der ermög­licht, die Geschick­lich­keit vor allem der Hän­de und die Koor­di­na­ti­on bei­der Hän­de als auch der ein­zel­nen Fin­ger nor­ma­li­siert wer­den.
Unse­re Auf­ga­be besteht dar­in, Ihnen durch die Hand­the­ra­pie zur größt­mög­li­chen Selb­stän­dig­keit zu ver­hel­fen!
Ob dies nach einem Kno­chen­bruch, einer Seh­nen­ver­let­zung oder bei rheu­ma­toi­der Arthri­tis der Fall ist, wir ste­hen Ihnen mit der Hand­the­ra­pie zur Sei­te, damit Sie wie­der im all­täg­li­chen Leben mög­lichst ohne Schmer­zen und dem größt­mög­li­chen Bewe­gungs­aus­maß Sie Selbst sein kön­nen! Dar­über hin­aus sol­len Sie durch die Hand­the­ra­pie ler­nen, sich so scho­nend und schmerz­arm wie mög­lich zu bewe­gen und Ihre Kräf­te so zu nut­zen, um wei­te­re Schä­den bei dege­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen zu ver­mei­den bzw. zu ver­min­dern, damit Sie Ihr Leben auch künf­tig aktiv und selbst­be­stimmt gestal­ten kön­nen.
Ist eine vol­le Wie­der­her­stel­lung in allen genann­ten Qua­li­tä­ten nicht mehr mög­lich, bleibt also eine Behin­de­rung bestehen, ler­nen Sie durch in der Ergo­the­ra­pie, die­se mit Hil­fe von ver­än­der­ten Ver­hal­tens­wei­sen und Arbeits­ab­läu­fen, Tricks, spe­zi­el­len Hilfs­mit­teln, Ver­än­de­run­gen in sei­nem Wohn­um­feld aus­zu­glei­chen.

Was wird behan­delt bei der Hand­the­ra­pie?

  • Arbeits­platz­be­zo­ge­ne Über­las­tungs­be­schwer­den
  • Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men
  • Sport­ver­let­zun­gen
  • Frak­tu­ren
  • Beu­ge- und Streck­seh­nen­ver­let­zun­gen
  • Peri­phe­re Ner­ven­ver­let­zun­gen
  • Mor­bus Dupuytren
  • Kar­pal­tun­nel­syn­drom
  • Rheu­ma­to­ide Arthri­tis
  • Quetsch­ver­let­zun­gen
  • Gelenk­er­satz und Ver­stei­fun­gen
  • Kom­ple­xes Regio­na­les Schmerz­syn­drom (CRPS, Mor­bus Sudeck)
  • Arthro­se
  • Unfall­ver­letz­ten Hand­pa­ti­en­ten (Bsp.: Frak­tu­ren, Quet­schun­gen, Schnitt­ver­let­zun­gen, Kap­sel­ver­let­zun­gen)
  • Frisch ope­rier­ten Hand­pa­ti­en­ten (Bsp.: nach Mb. Dupuytren, Ampu­ta­tio­nen, Kar­pal­tun­nel­syn­drom)
  • Chro­nisch Kran­ken (Bsp.: Erkran­kun­gen aus dem rheu­ma­ti­schen For­men­kreis, Arthro­se, Seh­nen­schei­den­ent­zün­dun­gen)
  • Sport­ver­letz­ten (Bsp.: Ten­nis­arm, Gol­fer­el­len­bo­gen, Stau­chun­gen)
  • Schmerz­pa­ti­en­ten (Bsp.: CRPS I+II/ Mor­bus Sudeck)

Behand­lungs­ver­fah­ren in der Hand­the­ra­pie!

  • Ergo­the­ra­peu­ti­sche Befun­d­er­he­bung
  • Ergo­no­mie­be­ra­tung
  • Wund­pfle­ge und Nar­ben­be­hand­lung
  • Ödem­be­hand­lung
  • Ther­mi­sche Anwen­dun­gen
  • Akti­ve und Pas­si­ve Mobi­li­sa­ti­ons­tech­ni­ken
  • Sen­si­bi­li­täts­trai­ning nach Ver­let­zung peri­phe­rer Ner­ven
  • Gelenk­schutz und All­tags­hil­fen
  • Trai­ning all­tags­prak­ti­scher Hand­lun­gen nach kom­ple­xen Hand­ver­let­zun­gen
  • Spie­gel­the­ra­pie bei Schmerz­syn­dro­men z.B. CRPS
  • Früh­mo­bi­li­sie­rung, post­ope­ra­ti­ve Behand­lung nach Beu­ge- und Streck­seh­nen­ver­let­zun­gen, Frak­tu­ren, Ampu­ta­tio­nen, Quet­schun­gen, Ver­bren­nun­gen, etc.
  • Manu­el­le The­ra­pie Hand, Ellen­bo­gen, Schul­ter
  • Tapeing
  • Elek­tro­be­hand­lung TENS/ EMS
  • Übun­gen zur Beweg­lich­keit, Mus­kel­kraft, Aus­dau­er, Belast­bar­keit und Sen­si­bi­li­tät
  • Trai­ning von All­tags­ak­ti­vi­tä­ten im Hin­blick auf die per­sön­li­che, häus­li­che und beruf­li­che Selb­stän­dig­keit